Datenschutz & Recht

E-Rechnung im Handwerk: Was KI vorbereiten kann und was nicht

Die Pflichten gelten seit dem 1. Januar 2025 – ein Assistent liefert Entwürfe, keine Freigaben.

Von Timo Brandt · 17. September 2026 · 6 Min. · Redaktionell geprüft

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Betriebe E-Rechnungen im B2B-Bereich empfangen können. Was heißt das für Handwerksbetriebe – und welchen Teil der Rechnungserstellung kann ein KI-Assistent vorbereiten? Dieser Artikel trennt Pflichten, Entwürfe und Freigaben.

Die Pflichten seit dem 1. Januar 2025

Seit dem 1. Januar 2025 gilt: Betriebe müssen E-Rechnungen im B2B-Bereich empfangen können. Eine E-Rechnung ist dabei kein PDF, sondern ein strukturiertes elektronisches Format, das Programme automatisch weiterverarbeiten können – etwa XRechnung oder ZUGFeRD. Beim Versand gelten Übergangsfristen: Bis Ende 2026 dürfen Betriebe mit Zustimmung des Empfängers noch andere Formate nutzen. Ab 2027 gilt die Ausstellungspflicht für Betriebe mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz, ab 2028 für alle. Details klärt im Zweifel die Steuerberatung.

Was ein KI-Assistent vorbereiten kann

Der Rechnungsassistent bereitet aus Leistungsständen, Aufmaß und Auftragsdaten einen Rechnungsentwurf vor – mit Positionen, Mengen und den Angaben, die das gewählte E-Rechnungsformat verlangt. Er kann prüfen, ob Pflichtangaben fehlen, und den Entwurf im richtigen Format bereitstellen. Was er nicht kann: beurteilen, ob die abgerechnete Leistung tatsächlich erbracht und abgenommen ist.

Was im Büro bleibt

Die fachliche Prüfung, die Freigabe und der Versand bleiben beim Team. Bevor eine Rechnung den Betrieb verlässt, prüft eine berechtigte Person Leistungsstand, Preise und Nachträge. Auch Aufbewahrung und unveränderbare Archivierung bleiben Chefsache – die E-Rechnung muss so gespeichert werden, wie sie eingegangen ist. Ein KI-Entwurf ist eine Verarbeitungsstufe, kein Ersatz für das Original.

Der erste Schritt: Deine Software prüfen

Bevor neue KI dazukommt, lohnt der Blick in Deine Handwerkersoftware: Viele Programme können inzwischen selbst E-Rechnungen erstellen oder empfangen. Ein Assistent ist dann sinnvoll, wenn ein konkreter Schritt offenbleibt – etwa das Zusammenstellen von Leistungsständen aus Aufmaß und Stundenzetteln. Die Pflicht selbst erfüllt keine KI: Sie erfüllt Dein Büro, mit klaren Abläufen.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich seit dem 1. Januar 2025 jede Rechnung elektronisch versenden?

Nein. Die Empfangspflicht gilt seit dem 1. Januar 2025. Beim Versand gelten Übergangsfristen – bis Ende 2026 mit Zustimmung des Empfängers auch andere Formate, danach schrittweise die Ausstellungspflicht. Für Deinen Einzelfall ist die Steuerberatung zuständig.

Ist ein PDF eine E-Rechnung?

Nein. Eine E-Rechnung liegt in einem strukturierten elektronischen Format vor, etwa XRechnung oder ZUGFeRD. Ein gescanntes oder erzeugtes PDF erfüllt die Anforderungen nicht – auch nicht, wenn es per E-Mail kommt.

Ersetzt die KI die Prüfung der Rechnung?

Nein. Die KI bereitet Entwürfe vor und prüft Formalia. Leistungsstand, Preise und Nachträge beurteilt eine berechtigte Person, bevor die Rechnung versendet wird.

E-RechnungUStGRechnungswesenFreigaben
Mit Deinem Betrieb anfangen

Welcher Ablauf kostet Dein Team gerade zu viel Zeit?

Bring einen typischen Vorgang und die Namen Deiner Programme mit. Wir prüfen Datenzugang, Aufwand und Freigaben — ehrlich, zuerst ob es auch ohne KI geht.

Kundenbewertungen

Erfahrungen mit Der Prozessmeister

Bewertungen zur Zusammenarbeit mit Der Prozessmeister. Sie sind keine Referenzen für abgeschlossene Handwerks-Projekte.

5,08 Rezensionen auf Google
Kurzfazit nach drei Monaten: weniger Medienbrüche, mehr Transparenz, messbare Effekte. Der Prozessmeister liefert Substanz statt Show – und bleibt auch nach Go-Live erreichbar. Genau die Art Partner, die man im Mittelstand braucht.
Hendrik KrämerRezension auf Google
Was mich überzeugt hat, war die Priorisierung: erst die Prozesse, dann die Tools. Dadurch blieb das Budget im Rahmen, und wir vermeiden jetzt teure Umwege. Supporttickets gehen um 30 % schneller durch – messbar, nicht gefühlt.
Ich war skeptisch bei „KI in der Buchhaltung“. Nach dem Workshop liefen Belegklassifizierung, Kontierungsvorschlag und Freigabe-Flow wie versprochen. Der Mensch bleibt in der Kontrolle, aber die Vorarbeit macht jetzt die Automatisierung. Beratung top, Umsetzung noch besser.
Weitere 5 Bewertungen lesen
Unser Controlling hat dank Automatisierung täglich frische Kennzahlen in einem kompakten Looker-Studio-Board. Keine Excel-Hölle mehr, keine Diskussion über „die Zahl von gestern“. Beratung schnell, sauber, verlässlich.
Wir haben gemeinsam einen Assistenten für Vertriebs-E-Mails entwickelt, der Tonalität und Produktlogik beachtet. Qualitätssicherung läuft mit Stichproben, alles DSGVO-konform. Spürbar weniger Copy-Paste, mehr Zeit für echte Gespräche.
Im Recruiting entstand eine Pipeline, die Eingänge vorsortiert und Termine automatisch koordiniert. Absagen sind wertschätzend, Zusagen schnell – unsere Time-to-Hire sank deutlich. Klare 5 Sterne.
Clara SchäferRezension auf Google
Exzellente Veränderungsbegleitung: Stakeholder früh eingebunden, Einwände ernst genommen, kurze Lernvideos produziert. Der Übergang in den neuen Prozess war erstaunlich friktionsfrei. So geht Umsetzung.
bin sehr dankbar das ich das team kennengelernt habe. prozesse optimiert, wieder zeit für’s eigentliche business, und die ergebnisse sprechen für sich. timo & co. = toparbeit

Quelle: Google-Unternehmensprofil „Der Prozessmeister KI Agentur Hamburg“. Stand: . Die Texte sind unverändert übernommen. Persönliche Erfahrungen sind keine Zusage für andere Projekte. Aktuelle Bewertungen bei Google ansehen.

Kontakt & Rückruf

Zeig mir, wo es in Deinem Betrieb hakt.

Schreib Dein Anliegen oder bereite eine Rückrufanfrage vor. Ein konkreter Betriebsablauf und Deine Handwerkersoftware reichen für den Einstieg.

Deine Angaben werden verschlüsselt an Der Prozessmeister übertragen und zur Bearbeitung Deiner Anfrage verwendet. Kundendaten niemals eingeben.